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Aufsatz (Zeitschrift) zugänglich unter
URN:
OriginaltitelStudienorientierung durch Self-Assessments: Veränderung von Einstellungen zum Studienfach während der Bearbeitung eines Selbsttests
ParalleltitelAcademic orientation using self-assessments: Attitude change towards subject of study while conducting an online-self-assessment
Autoren ; ; ;
OriginalveröffentlichungJournal for educational research online 9 (2017) 2, S. 205-227
Dokument
Schlagwörter (Deutsch)Studium; Studienorientierung; Test; Online; Feed-back; Effekt; Studienwahl; Entscheidung; Studienfach; Einstellung <Psy>; Wissen; Änderung; Erwartung; Studieninteressent; Soziologie; Politikwissenschaft; Stichprobe; Befragung; Regressionsanalyse; Empirische Untersuchung; Deutschland
TeildisziplinEmpirische Bildungsforschung
Hochschulforschung und Hochschuldidaktik
DokumentartAufsatz (Zeitschrift)
ISSN1866-6671
SpracheDeutsch
Erscheinungsjahr
BegutachtungsstatusPeer-Review
Abstract (Deutsch):Online Self-Assessments (OSA) sind ein bedeutsames Instrument der Studienorientierung. Durch eine Rückmeldung im Anschluss an die Bearbeitung sollen sie Auskunft über die Passung der Erwartungen zum angestrebten Studienfach geben und Selbstselektionsprozesse anstoßen, indem die studienfachbezogenen Einstellungen verändert werden. Inwiefern dies OSA gelingt wird quasi-experimentell vor dem Hintergrund der Erwartungs-Wert-Theorie (Wigfield & Eccles, 2000) und der Entscheidungsphasen (Vorentscheidungs-, Entschluss-, Nachentscheidungsphase) bei der Studienwahl (Ertelt & Schulz, 2015) geprüft. 119 Studieninteressierte bearbeiteten das Mannheimer Informationssystem der Sozialwissenschaften (MISS; Soziologie & Politikwissenschaft). Regressions analysen ergeben, dass die im MISS rückgemeldete Erwartungs-Anforderungs-Diskrepanz die Einstellungen (intrinsischer Wert, Nützlichkeit und Erfolgserwartung) signifikant negativ prädiziert, während sich die Einstellungen (Entschiedenheit der Studienwahlabsicht und persönliche Wichtigkeit des angestrebten Studiums) eher positiv verändern, wenn sich der Studieninteressierte nicht mehr in der Vorentscheidungsphase des Entscheidungsprozesses befindet. (DIPF/Orig.)
Abstract (Englisch):During academic orientation, online self-assessments (OSAs) are an important instrument as they provide feedback about a person’s fit regarding a particular study subject. OSAs are supposed to initiate self-selection processes as they are assumed to change study-related attitudes. Using a quasi-experimental design, the present paper investigates the effectiveness of OSAs from the perspective of expectation-value theory (Wigfield & Eccles, 2000) and decision stages (pre-decision-, decision-, and post-decision stage) of academic decision processes (Ertelt & Schulz, 2015). A sample of 119 students, who showed interest in studying Social Sciences (sociology or political science), used the Mannheim Information System for Social Sciences (MISS). Regression analyses revealed that feedback about a discrepancy between a persons’ expectations and actual study demands negatively predicts attitudes (intrinsic value, utility value and expectation of success), while person’s attitudes (decidedness to choice of study and attainment value) is promoted if the person already is in an advanced stage of the decision process (i.e. in the decision or post-decision stage). (DIPF/Orig.)
weitere Beiträge dieser ZeitschriftJournal for educational research online Jahr: 2017
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PrüfsummenPrüfsummenvergleich als Unversehrtheitsnachweis
Eintrag erfolgte am13.10.2017
Empfohlene ZitierungKarst, Karina; Ertelt, Bernd-Joachim; Frey, Andreas; Dickhäuser, Oliver: Studienorientierung durch Self-Assessments: Veränderung von Einstellungen zum Studienfach während der Bearbeitung eines Selbsttests - In: Journal for educational research online 9 (2017) 2, S. 205-227 - URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-149350
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